Dienstag, 16. Juli 2013

Schlösser und Strände an der Dänischen Riviera

Wachwechsel beim Schloss Fredensborg
In den Jahren von 1977 bis 1980 habe ich bei der dänischen Firma Niro Atomizer A/S (Ingenieurfirma für Sprühtrocknungsanlagen) in Kopenhagen gearbeitet und wohnte mit meiner Familie in Alleroed (ca. 20 km nördlich von Kopenhagen).

Dies war eine sehr schöne Zeit mit ausgezeichneten Kontakten zu meinen dänischen Kollegen. Mit ein Grund war sicherlich von Anfang an mein Bemühen, die dänische Sprache zu lernen. Dies klappte so gut, dass ich mich auch jetzt noch während unseres Urlaubes sehr gut verständlich machen konnte.

Wir lernten die nähere Umgebung kennen und fuhren im Sommer gerne zum Baden über den Hafenort Gilleleje nach Tisvildeleje (ca. 40 km von Alleroed entfernt). Auch das Schloss Kronborg haben wir mehrmals besucht. Es war naheliegend, im Sommer 1977 von Kopenhagen aus über Schweden, Finnland nach Norwegen zum Nordkap zu fahren. (Reisebericht "Von Kopenhagen zum Nordkap")  Dadurch betrug die Gesamtstrecke nur 5.300 km gegenüber 7.300 km bei der Anreise aus Süddeutschland (Karlsruhe), von wo wir Anfang 1977 nach Kopenhagen umgezogen waren.

Mit dem Fahrrad und Zelt erlebten mein Sohn Jochen (damals 8 Jahre alt) und ich im Sommer 1979 die dänische Insel Bornholm, die unterhalb von Schweden liegt und damals mit der Fähre von Kopenhagen aus in ca. 7 Stunden zu erreichen war. (Reisebericht "Bornholm") Damit war unsere Zeit in Dänemark aber fast wieder beendet, denn 1980 wurde ich als Technical Manager in die Niederlande versetzt. Wir wohnten bis 1984 in Gouda. Danach verbrachten wir mehrere Jahre unsere Ferien im Sommerhaus unserer Freunde Finn (ein dänischer Arbeitskollege) und Randi auf der Ostsee-Insel Samsoe. Diese Zeit endete 1985.

Nun sollte ich also mit meiner 2. Frau, Jutta Hartmann-Metzger, nach fast 30 Jahren wieder nach Seeland (Kopenhagen liegt auf der Insel Seeland) reisen, um in einem gemieteten Ferienhaus (in der Nähe von Gilleleje) eine Woche Urlaub zu machen. Ich war sehr gespannt, wie ich alles erleben würde. Ich kann aber jetzt schon sagen: "Es war ein wunderschöner Urlaub!".

Blick vom Zimmer im AKZENT Hotel Schleswig

Aus entfernungsmässigen Gründen (bei einer Gesamtstrecke von 770 km) unterbrachen wir die Anfahrt in Schleswig, wo wir im AKZENT Hotel Strandhalle übernachteten. (Hotelbewertung "AKZENT Hotel Strandhalle") So starteten wir ausgeruht am Samstagmorgen, den 22. Juni 2013, zu unserer Fahrt nach Nord-Seeland. Zum ersten Mal benutzten wir die Storebaeltsbrücke, für die wir eine Maut von 235 Dkr bezahlen mussten.

Alles klappte hervorragend bis nach Hilleroed. Von dort wurde es schwierig, den richtigen Weg nach Gilleleje zu finden. Auf meine alten Erfahrungen aus meiner dänischen Zeit konnte ich mich nicht mehr berufen, denn vieles hat sich verändert. Nach einigem Hin und Her fanden wir dann doch den dänischen Vermieter NOVASOL - einige Kilometer außerhalb von Gilleleje (die Wegbeschreibung von NOVASOL war irreführend).

Unser gemietetes Ferienhaus

Gegen 14 Uhr 30 konnten wir erstmals unser Ferienhaus in Dronningemölle in Augenschein nehmen. Es war sehr modern eingerichtet - mit Sauna und Whirlpool. Auch die Lage im völlig abgetrennten Bereich, der nicht eingesehen werden konnte, war optimal. Die Privatbahn von Gilleleje von Helsingör, die in regelmässigen Abständen auf oberhalb liegenden Gleisen vorbeifuhr, störte uns nicht besonders. Von Anfang an hatten wir einen Hausgast: eine etwas größere Maus. Sie erschien immerwieder sehr neugierig an der Schlafzimmertüre und verschwand dann wieder. Selbst Jutta konnte damit leben (in Indien mussten wir uns 2007 in einem vornehmen Hotel mit Ratten herumschlagen: (Reisebericht "Indien")

Der einsame Strand bei Dronningmölle

Der Sonntag, der 23. Juni 2013, war ideal für die erste Strandbesichtigung. Dazu war eine kleine Wanderung von ca. 600 m erforderlich, denn unser Ferienhaus lag in einem abgelegenen Waldstück. (Bilder "Dronningmölle Strand") Wir hätten auch mit den Fahrrädern radeln können , die im Schuppen zur Verfügung standen. An diesem Tag benutzten wir auch erstmals die Sauna und den Whirlpool. Die Anweisungen in Deutsch und Dänisch waren gut verständlich und wir fanden uns sehr schnell zurecht.

In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass wir beim Vermieter eine Kaution in Höhe von 150,- Euro für den Stromverbrauch (den jeweiligen Stand am Stromzähler mussten wir notieren und bei der Abreise abgeben) hinterlegen mussten. Zwei Wochen nach unserer Rückkehr bekamen wir 120,- Euro (bei einem Verbrauch von 93 kWh) zurückerstattet. Dies verlief also absolut korrekt.

Für den Montag, den 24. Juni 2013, war der Besuch des Kronborg Schlosses in Helsingör  geplant. An der Küste entlang über Hornbaek war es leicht zu erreichen. Vorher wollten aber erst noch nach Gilleleje (Bilder "Gilleleje Hafen") fahren, um Geld zu wechseln und frischen Fisch am Hafen zu kaufen. (Reisetipp "Gilleleje Hafen") Auf dem Weg zum Hafen kamen wir auch an interessanten, älteren Wohnhäusern vorbei. (Bilder "Ältere Wohnhäuser")

Der Hafen von Gilleleje

Einige Worte zum leidigen Geldwechseln: Obwohl Dänemark zur EU gehört, hat man dort immer noch die dänische Krone. Im Gegensatz zu anderen Ferienländern akzeptieren die Dänen den EURO nur ausnahmsweise. Und dann nur Scheine (wie auf der Storebaeltsbrücke); Münzen werden keine entgegengenommen. Wir hatten eine größere Summe DM, die gewechselt werden mussten. Das kostete bei Bank jeweils 35 Dkr (ca. 5 Euro) Wechselgebühr! Sinnvoll ist das Wechseln in Dkr bei der Hausbank vor der Abreise.

Das Schloss Kronborg

Bei der Besichtigung des Kronborg Schlosses wandelte ich auf "alten Spuren". Völlig verändert hatte sich die Gegend um das Schloss in Richtung Stadt: Die alte Werft, die man bei der Einfahrt mit der Fähre von Helsingborg (Schweden), sehr deutlich sehen konnte, war in der Zwischenzeit verschwunden. Dort befindet sich jetzt der Kronborg Kultur Hafen. (Bilder "Schloss Kronborg")

Das Renissanceschloss Kronborg wurde in der Zeit von 1574 bis 1585 von König  Frederik II an der engsten Stelle des Öresunds (zwischen Dänemark und Schweden) gebaut. Hier mussten die Handelsschiffe aus aller Welt dem dänischen König Zoll für die Durchfahrt bezahlen. Wer sich dagegen wehrte, bekam die Kanonen des Schlosses, die auch heute noch besichtigt werden können, zu spüren. (Reisetipp "Schloss Kronborg")

Die Kanonen vom Schloss Kronborg

Wer sich in die Kasematten begibt, der findet dort Kerkerzellen, Vorratskammern und Soldatenquartiere. Hier sitzt auch schlafend Holger Danske - wie König Barbarossa am Kyffhäuser - der darauf wartet, um im Kampf Dänemark zu Hilfe zu kommen. Eine besondere Beziehung zwischen dem Schloss Kronborg und dem dänischen Sagenprinzen entstand durch William Shakespeare, der seine Hamlet-Geschichte wegen des Bekanntheitsgrades des Renaissance-Schlosses einfach dorthin verlegte.

Königlicher Raum im Schloss Kronborg

Im Schloss befinden sich mehrere Ausstellungen, die den Reichtum verdeutlichen, den das viele Gold aus dem Sundzoll dem Herrscher einbrachte. Interessant sind auch die Gegenstände aus der Jugendzeit von Christian IV(dem Sohn von Frederik II) und über die Plünderung des Schlosses 1658 durch die Schweden. (Bilder "Gemächer im Schloss Kronborg")

Der Rittersaal

Im Jahre 1629 kam es im Schloss zu einem fürchterlichen Brand. Christian IV liess das Schloss seines Vaters im ursprünglichen Stil wieder aufbauen. Deshalb können wir auch heute noch den schachbrettgemusterten Boden des Rittersaals bewundern. Mit einer Länge von 62 m gehört er zu den Längsten in Nordeuropa. In diesen königlichen Räumen lebte also König Frederik II mit seiner Frau, Königin Sophie.

Am Dienstag war wieder ein Tag mit Besorgungen: beim Brugsen in der Nähe kaufte ich Brötchen. Nach dem Frühstück fuhr ich nach Gilleleje, um erneut Geld zu wechseln. Der Besuch des Fotoladens war enttäuschend, denn ich suchte einen Ersatz für mein defektes NIKON-Teleobjektiv (50 bis 200 mm). Man hatte nur ein Tamron-Objektiv (70 bis 300 mm) zum Preis von 999,- Dkr. Ich war nicht überzeugt, dass es auf meine Kamera einwandfrei passen würde und behalf mir während dieses Urlaubes mit meinem Weitwinkel-Objektiv (18 bis 55 mm).  In der Zwischenzeit habe ich mir in Deutschland ein SIGMA-Teleobjektiv (70 bis 300 mm) für 139,- Euro gekauft, mit dem ich sehr zufrieden bin. Im Super Brugsen kaufte ich Getränke und Joghurt. Übrigens sind alle Brugsen-Geschäfte 7 Tage geöffnet.

Der Weg zu unserem Ferienhaus

Auf dem Nachhauseweg kam mir Jutta entgegen. Sie hatte Probleme mit den Augen und deswegen bereits mit NOVASOL telefoniert. Diese empfahlen die Apotheke in Gilleleje. Interessant war das Nummern-System: "Recepter eller Handköb". Ich entschied für das Letztere. Der Apotheker gab Jutta nach kurzer Schilderung Tropfen gegen Allergieprobleme. Der ganze Spaß kostete 70 Dkr und wirkte sofort. Ähnliches erlebte Jutta 2009 in Kenia, wo sie von einer indischen Ärztin eine "Zaubercreme" erhielt. (Reisebericht "Kenia")
 
Kloster Esrum

Am Mittwoch, den 26. Juni 2013, stand wieder das Thema "Kultur" auf dem Plan. Der Himmel war leicht bedeckt (bei 16 grd. C) - ideale Bedingungen für die vorgesehenen Besichtigungen. Auf dem Weg nach Hilleröd lag das interessante Kloster Esrum mit dem Möllegaard (Mühlenhof). Es wurde 1151 von französischen Zisterziensermönchen gebaut, die eine Klostergemeinschaft aufbauen wollten. Im Mittelalter zählte dieses Kloster zu den Bedeutendsten in Skandinavien. Allerdings haben die Mönche noch vor der Reformation dieses Kloster wieder verlassen. (Bilder "Kloster Esrum")


Der Klostergarten

Die jährliche Attraktion ist der Rittermarkt, der am 24. bis 25. Juni stattfand. Wir hatten diesen verpasst - konnten aber immer noch verschiedene Stände und die Reitanlage erkennen. Im Kloster lässt eine Ausstellung das Leben der Mönche wiedererstehen. Ein eindrucksvoller Klostergarten fand das grosse Interesse Jutta's, die sich seit längerer Zeit mit Kräuterpflanzen befasst. (Reisetipp "Kloster Esrum")

Schloss Frederiksborg

Wir freuten uns schon auf das nächste Schloss, das sehr malerisch mit einem Barockgarten am Schloss-See bei Hilleröd liegt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nun - nach der erstmaligen Besichtigung des Esrum-Klosters - diese "Perle" unter den dänischen Schlössern zum ersten Mal besichtigte. Mit meiner zweiten Frau, Jutta Hartmann-Metzger, habe ich über die Jahre andere Interessen und Schwerpunkte entwickelt. (Bilder "Schloss Frederiksborg")

Der Neptun-Springbrunnen

Diese einzigartige Renaissance-Anlage wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts von Christian IV (dem Sohn des Schloss Kronborg - Erbauers Frederik II) gebaut. Die Bedeutung des dänischen Königs als mächtiger nordeuropäischer Monarch lässt sich an vielen dekorativen Elementen dieses Schlosses erkennen. Es sind die Statuen und die Reliefs, der Neptun-Springbrunnen und die Marmorgalerie im Königsflügel. (Bilder "Nationalhistorisches Museum")

Die Schlosskirche

Im 18. Jahrhundert verlor das Schloss seine Bedeutung als Residenz des Königs. Es wurde für Repräsentationszwecke immer noch verwendet. Während der Zeit des Absolutismus zwischen 1660 bis 1848 wurden alle dänischen Könige in der Schlosskirche gesalbt.

Audienzsaal

Ein schlimmes Feuer zerstörte 1859 grosse Teile des inneren Schlosses. Für die Wiederherstellung wurden landesweit Gelder eingesammelt, Lotterien veranstaltet und private Spenden entgegengenommen. Selbst J.C.Jakobsen, der Gründer der bekannten Carlsberg-Brauerei, beteiligte sich aktiv an dem Projekt. und schlug 1877 vor, das Schloss zum Sitz des nationalgeschichtlichen Museums zu machen. So finden sich hier Historiengemälde, Porträts, Möbel und Kunsthandwerke über 500 Jahre dänischer Geschichte. Für die Besichtigung sollte man sich mindestens 2 Stunden Zeit nehmen. (Reisetipp "Schloss Frederiksborg")

Der einsame Strand von Hornbaek

Am darauffolgenden Donnerstag besuchten wir wieder ein interessantes Schloss: Fredensborg Slot. Auf dem Weg dorthin legten wir in Hornbaek (durch das wir bereits am Montag auf dem Weg nach Helsingör gefahren waren) eine Pause ein, um uns am bekanntesten Badeort an der Nordküste (Dänische Riviera) den Strand anzusehen. (Bilder "Hornbaek Strand")

Im Vergleich zu den besuchten Stränden von Gilleleje und Dronningmölle war dieser sehr breit und gepflegt. Was uns auch hier - wie an den anderen Stränden - auffiel, waren die fehlenden Strandspaziergänger (von Badegästen will ich bei einer Wassertemperatur von 16,5 grd. C nicht sprechen).Sollte auch in Dänemark das Geld nicht mehr so locker sitzen? Übrigens stand unser schönes Sommerhaus zum Verkauf. Und dies war an der ganzen Küste kein Einzelfall. (Reisetipp "Gepflegter Strand an der Dänischen Riviera")

Königliche Leibgarde vor dem Schloss Fredensborg

Das Schloss Fredensborg wurde von König Frederik IV nach dem Ende des Nordischen Krieges ab 1772 zum Gedenken an den Friedensschluss gebaut. Das Schloss sollte seine neue Sommerresidenz werden, da das Schloss Rosenborg  in Kopenhagen seine ruhige Lage verloren hatte. Heute hält sich die Königliche Familie eines Großteil des Jahres im Barockschloss auf. Dann bringen sie auch die Königliche Leibgarde mit. Kurz vor 12 Uhr findet regelmässig der eindrucksvolle Wachwechsel statt. Bei besonders festlichen Änlässen spielt das Musikkorps der Königlichen Leibgarde im Schlosspark. (Reisetipp "Schloss Fredensborg")

Wachwechsel

Von Dänen erfuhren wir, dass wir zufällig einen derartigen Anlass miterleben durften, denn die Königsfamilie verabschiedete sich von der Königlichen Leibgarde, da sie nach Jütland in Urlaub fahren wollte. Nach einiger Wartezeit erschien der königliche Jaguar und der Prinzgemahl Henrik stieg aus. Noch etwas später öffnete sich die Eingangstüre zum Schloss und er kam mit seinem Dackel und dem Hofmarschall (mit der roten Jacke) die Steintreppe herunter. Das Musikkorps und die Soldaten marschierten vorbei. Danach winkte er uns kurz zu und verschwand wieder im Schloss. Er hatte also die Repräsentationspflichten für die Königsfamilie übernommen. (Bilder "Wachwechsel")

Königliche Verabschiedung in den Urlaub

Nach Meinung der dänischen Tourismus-Fachleute (siehe Broschüre "Nordseeland - Königliche Erholung in Dänemark" 2012, 91 Seiten) kann man sich auf Nordseeland blendend erholen und vorzüglich weiterbilden. Wir können das aufgrund unserer eigenen Erfahrungen bestätigen und sind mit unserer Meinung nicht allein. Schon die dänischen Könige zogen ab dem 16. Jahrhundert gerne von Kopenhagen in dieses "Naherholungsgebiet", um zu jagen und sich zu entspannen. Sie bauten sich nach und nach die Schlösser, die wir besucht haben.

Dronningmölle Strand

Am Freitag war der letzte Tag unserer herrlichen Ferienwoche und wir verabschiedeten uns mit einer zweistündigen Wanderung von unserem Hausstrand. Obwohl das Wetter mit 20 grd. C (Wassertemperatur 16,5 grd. C) und leicht bedecktem Himmel relativ schön war, vermissten wir wieder die Badegäste.

Thomas Hotel in Husum

Am Samstag, den 29. Juni 2013, starteten wir gegen 8 Uhr mit unserer Heimfahrt. Da das NOVASOL-Büro erst gegen 10 Uhr öffnete, warfen wir den Schlüssel mit der Stromabrechnung in den entsprechenden Briefkasten. Auf der bereits bekannten Route fuhren wir wieder durch Dänemark und benutzten erneut die Storebaeltsbrücke (Maut 235,- Dkr). Diesmal unterbrachen wir unsere Rückreise in Husum (gegen 14 Uhr), wo wir ein Doppelzimmer im Thomas Hotel gebucht hatten. (Hotelbewertung "Thomas Hotel")

Besucher der Matjestage am Hafen
Das Hotel lag in der Nähe des Binnenhafens. Dort war eine größere Veranstaltung. (Bilder "Matjestage am Binnenhafen") Im Hotel erfuhr ich später, dass es sich um die jährlichen Matjestage (Ende Juni) handelte. Mit Vergnügen mischten wir uns nach dem Einchecken  unter die Besucher. Zuerst stillten wir am Hafen erst einmal unseren Hunger, denn wir hatten nach dem Frühstück noch nichts gegessen. Mit dieser schönen Veranstaltung konnten wir unsere erlebnisreiche Woche in Dänemark harmonisch abschliessen. (Reisetipp "Matjestage am Binnenhafen")

Unser Opel Combo Tour im Carport des Sommerhauses
Am Sonntagmorgen begaben wir uns auf die letzte Etappe. Alles verlief ohne Probleme und wir kamen gegen 12 Uhr in Hildesheim an. Noch ein paar Worte zu unserem Opel Combo Tour (Diesel), der uns wieder einmal sehr zuverlässig transportiert hat: Wir legten insgesamt 1.750 km zurück und verbrauchten nur 4,7 l Diesel/100 km. Ältere Vergleichswerte lagen bei 5,5 l Diesel/100 km. Vielleicht liegt es daran, dass ich auf der Autobahn nicht schneller als 100 km/h gefahren bin? Die Preise für Diesel waren in Deutschland und Dänemark annähernd gleich.

Siehe auch meinen BILDBAND ("Schlösser und Strände an der Dänischen Riviera")
                                BILDBAND ("Ein Leben voller Abenteuer 2013").

Text und Fotos: Klaus Metzger










Kommentar veröffentlichen